In Gedenken an...

Bruno - 11.10.2021

Ruhe in Frieden, große Kämpfernatur! 

Lieber Bruno,

heute am 11. Oktober 2021 mussten wir dich für immer gehen lassen, doch in unseren Herzen bleibst du für immer. 
Deine Inka widmet dir im Namen deiner Tierheimfamilie ein paar letzte Abschiedsworte:

"Mein Bruno,

wir haben eine ganz schöne Achterbahnfahrt hinter uns. Es ist jetzt über ein Jahr her, seit du mein Herz erobert hast. Vom ersten Moment an waren wir, trotz Nervosität, überwältigt von deiner Freundlichkeit. Noch im Auto Richtung Tierheim schauten wir Kollegen uns an und wussten: "Das ist ein Bruno!".
Doch das Erwachen kam schnell, denn du zeigtest uns deine Unsicherheit über die Welt.
Mit viel Training und Liebe konnten wir dich zu einem stolzen Rüden verwandeln, der beim Spazierengehen genau wusste, wo er hin wollte. Das du auch anders konntest wurde uns leider schmerzlichst bewusst. Berührungen haben dich in Panik versetzt und dich Dinge tun lassen durch die du einige Freunde verloren hast. Auch mir gegenüber hast du diese Seite gezeigt, aber ich wusste, dass du das niemals böse meintest. Wir haben dich nie aufgegeben, haben für dich gekämpft und waren stolz, dich den Besuchern zu zeigen.
In letzter Zeit ist das Feuer in deinen Augen immer mehr erloschen, wenn du uns angesehen hast, spürten wir, wie du um Hilfe geschrien hast. Und dann standen wir vor der Entscheidung, die wir gerne hinausgezögert hätten. Doch auch die Tierärztin hatte keine gute Prognose für dich. Eine Entscheidung, die niemand fällen möchte, war unausweichlich. Wir mussten dir helfen... in dem wir dich gehen lassen. Noch nie fiel es uns so schwer zum Tierheim zu fahren, dich anzusehen und alle deine letzten Male zu erleben. Bis zum Schluss waren wir bei dir und dachten an all die schönen Momente, die du uns beschert hast.
Du hast uns gelehrt, dass jeder Hund eine Chance verdient hat und diese Erkenntnis werden wir für immer in uns tragen. Äußerlich hatten wir immer auf ein zu Hause für dich gehofft, auch, wenn wir innerlich die Wahrheit kannten. Es tut mir leid, dass ich dich nicht mit nach Hause nehmen konnte. Denn wenn es eine Möglichkeit gegeben hätte, hätte ich das vor langer Zeit getan.
Doch es bringt nichts in der Vergangenheit zu wühlen und jedes "hätte" durchzuspielen. Denn wir sind im Hier und Jetzt, ohne dich. Du bist fort und hinterlässt ein großes Loch in uns und dem Tierheim.
Es werden wohl noch viele Tränen fließen, aber eines weiß ich, der Schmerz wird vergehen. Wir werden mit einem Lächeln an dich zurückdenken. Wir werden deine Geschichten erzählen und uns gemeinsam darüber freuen. Wie wir dir zur Hilfe eilen mussten, weil eine Wespe in deinem Körbchen saß und der große, stolze Bruno nicht anders wusste, als sie anzubellen. Wie du so Angst vor der Impfung hattest und dich an mich geschmiegt hast, um Schutz zu suchen. Plötzlich war es nicht mehr schlimm. Wie du dich aus dem Halsband befreit hast und wir nur riefen: "Hund frei, alle ruhig bleiben!". Dabei wolltest du nur mal das Tierheimgelände erkunden. Diese Geschichten lassen dich ewig leben und so bleibt doch ein Teil von dir hier.  Mein Bruno, im Namen aller Kollegen, aller Ehrenamtlichen und allen Hundeliebhabern wünsche ich dir eine gute Reise. Wir sind geehrt, dass wir dich kennenlernen durften. Mach's gut lieber Bruno, du Kämpfernatur."

Ina - 08.02.2021

Ruhe in Frieden, kleine Maus!

Liebe Ina,

du hast ein etwas anderes Leben gelebt, als so mancher Familienhund. Auf einer Art war es auch schön für dich, denn sonst wärst du nie so ein lieber Hund gewesen. Im Sommer letzten Jahres kamst du zu uns und dein körperlicher Zustand war nicht gerade optimal, doch mit deiner liebenswerten Art und deinem Kampfgeist hast du uns alle verzaubert. Wir haben dich aufgepäppelt und dir gezeigt, dass es viel mehr im Leben gibt, als nur das bisschen, was du kanntest. Du wurdest immer selbstbewusster und aufgeschlossener. Dann musstest du leider zurück zu deinem alten Zuhause. Wir alle haben mit gefiebert, dass es diesmal klappt und du und dein Herrchen eine zweite Chance bekommt. Leider gab es nach einiger Zeit keine Hoffnung mehr für euch zwei, so dass du im Spätherbst ein zweites Mal zu uns kamst. Diesmal für immer! Wieder ließ dein körperlicher Zustand zu wünschen übrig. Doch von diesen Strapazen hast du dich sehr schnell erholt, so dass schon bald eine wunderbare Pflegefamilie gefunden wurde. Sie alle haben dich ins Herz geschlossen und dir ein neues, anderes Leben gezeigt. Alles wurde für dich getan und zwischen dir und deiner Pflegemama gab es ein besonders liebevolles Band, dass man jedes Mal spüren konnte. Trainiert wurde auch, denn andere Hunde konntest du nie ausstehen. Alle haben sich gefreut für dich, dass du eine dritte Chance bekommen hast. Du warst glücklich. Doch alles kam anders: Ende Januar ging es dir gesundheitlich nicht gut. Also düste deine Pflegemama ganz schnell zum Tierarzt. Die Diagnose war ein Schock für alle: tumoröse Veränderung der Milz und Gebärmuttervereiterungen. Du wurdest umgehend behandelt. Es sah so aus, als würde es dir besser gehen doch die letzten Tage ging es immer weiter bergab. So konnte es nicht weitergehen. Es musste eine Entscheidung getroffen werden. Eine OP hättest du wahrscheinlich nicht mehr überlebt, geschweige denn die Nachsorge. Alle Beteiligten haben schweren Herzens entschieden dich friedlich gehen zu lassen, um dir so noch mehr Leiden zu ersparen. Wir werden dich vermissen und dich immer in Erinnerung behalten. Du hast uns gezeigt, dass nicht immer alles schlecht ist, obwohl es den Anschein hat.

Aaron - 05.12.2020

Ruhe in Frieden, großer Kämpfer!

Wir hatten gehofft, dieses verflixte 2020 mit Höhen und Tiefen hinter uns zu lassen. Doch das Schicksal hat wieder zugeschlagen. Wir alle stehen unter Schock und können das Geschehene noch nicht begreifen. Ein großartiger, liebenswerter Hund ist für immer von uns gegangen. Deine dich liebende Karin, die täglich nur für dich kam, hat ein paar berührende, letzte Zeilen für dich geschrieben:

Lieber Aaron!

Wenn wir an dich denken, dann sehen wir, wie du deine Runden durch den Auslauf drehst und deine Spur wird dort noch lange zu sehen sein. Aber vor allem in unseren Herzen hast du eine viel tiefere Spur hinterlassen. Wir haben alles versucht, um dir bei uns im Tierheim einen Ersatz für ein eigenes Zuhause zu bieten. So hast du dich zu einer echten Kuschelmaus entwickelt. Das Größte war es für dich, d.urch den Wald zu rennen und Löcher zu buddeln, in die du selbst gepasst hättest. Tapfer hast du es ertragen, wenn es dir nicht gut ging und hast uns immer wieder überrascht, wie schnell du wieder auf deinen 4 Pfoten standest. Aber diesmal hast du den Kampf verloren und dein treues Hundeherz hat aufgehört zu schlagen. Wir werden dich so vermissen. Dein Tierheimteam und deine Pflegemamas.

Werner - 26.11.2020

Ruhe in Frieden, Opi!

Lieber Werner,

es ist uns nicht leicht gefallen, die Entscheidung zu treffen, dich für immer gehen zu lassen.
So viele Gedanken und Gefühle sind in uns vorgegangen.
Doch Tierschutz bedeutet auch, dass man sich von einem geliebten Tier verabschieden muss, obwohl der unsagbare Verlust einem das Herz bricht.
Als du vor einem Jahr zu uns kamst, ging es dir schon gesundheitlich nicht gut. Du hattest hier und dar Einschränkungen, aber trotzdem hast du soviel Lebensfreude versprüht, dass wir alle erstaunt waren.
Deine glänzenden Augen, in denen der Schalk hervorblitze, weil du wusstest, dass du uns mit deiner Art zum Lachen gebracht hast.
Obwohl du nur noch eingeschränkt laufen konntest, waren all deine Probleme vergessen, sobald du Katzen gesehen hast.
Denn bei Katzen verstandest du keinen Spaß! Das sorgte allgemein für ein leichtes Kopfschütteln mit einem Schmunzeln im Gesicht.
Selbst beim Gassigehen, wenn du der Meinung warst, einfach für 10 Minuten stehen zu bleiben und verträumt in die Welt zu schauen.
Doch in letzter Zeit ging es dir von Tag zu Tag immer schlechter, bis wir an einem Punkt angekommen sind, an dem wir es nur noch aufgrund von Emotionen hinausgezögert und dir somit noch mehr Leiden bereitet hätten.
Als du damals zu uns kamst, wussten wir, dass es jeden Tag soweit sein könnte, dass du von uns gehst. Doch niemand war darauf vorbereitet, dass es nun soweit war.
Dieser Schmerz, wenn wir an deinem Zwinger vorbeigehen und du nicht mehr ein paar Sekunden später "herausgelaufen" kommst und uns aufforderst zum Kuscheln hereinzukommen.
Du warst so ein Riesenbaby, das unzählige Stunden mit deiner Annett kuscheln konnte, die dich jeden Tag besucht hat und die so wichtig für dich war.
Die letzten Tage haben wir dir so angenehm wie möglich gemacht.
Alle waren da, die du geliebt hast.
In den Armen deiner Mama bist du dann für immer eingeschlafen und hast so deinen Frieden gefunden und bist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Grüß da oben all die Engel, die heute nicht mehr bei uns sein können.
Wir lieben und vermissen dich!